Nachdem ich es in den letzten drei Tagen in Köln tatsächlich noch geschafft habe, eine Hausarbeit fertig zu schreiben, meine Habseligkeiten komplett in Kisten zu verpacken, diese in den Keller zu transportieren und alles Überlebenswichtige in einen viel zu kleinen Rucksack zu packen, der gleichzeitig nicht zu schwer werden durfte, konnte ich endlich entledigt aller Sorgen an den Kölner Flughafen fahren. Netterweise erhielt ich dort moralische Unterstützung von Birgit, die noch einen letzten Kaffee mit mir trank.


Nachdem ich dann erfolgreich eingecheckt hatte, ich für meinen Rucksack mit 22/23 der zugelassenen Menge auch kein Übergepäck zahlen musste und sogar meine Laptop-Tasche mit an Bord nehmen durfte, verabschiedete ich mich von Birgit und dachte: "Hach, in einer Stunde flieg ich in meine neue Heimat." Falsch gedacht:
Naja, vier Stunden gehen dann auch schneller um, als man denkt. Vor allem wenn man einen netten Reiseführer über Schweden als Lektüre hat und man dank germanwings-10€-Verzehrgutschein als "Entschädigung" für die Verspätung auch noch am Programm "Gesunde Ernährung dank germanwings" teilnehmen kann:
Als dann ein neues Flugzeug besorgt war, das entgegen seinem Vorgänger allen Sicherheitsvorschriften entsprach, durfte ich dann schon etwas müde endlich meine Reise gen Norden beginnen. Am Stockholmer Flughafen ging dann alles sehr schnell und sehr einfach und dank besten Englischkenntnissen und extremer Freundlichkeit der Bevölkerung war dann auch schnell ein Bus zum Hauptbahnhof gefunden, wo mein "student buddy" Emelie auf mich wartete. Leider gestaltete sich das Wetter nicht ganz so wie erhofft:

Nach einigen Missverständnissen traf ich dann tatsächlich Emelie, die schon einen Umschlag mit Infos und vor allem meinem Wohnungsschlüssel in der Hand hielt. Überfreundlich, wie es sich scheinbar für Schweden gehört, hat Sie auch gleich ein U-Bahn-Ticket für mich besorgt und begleitete mich zu meiner neuen Behausung, obwohl sie selbst noch nie in dieser Gegend war. Nachdem wir verstanden hatten, wie man mit einer Kombination von Chip, Schlüssel und Pincodes alle Türen aufbekommt, konnte ich mich endlich meiner sieben ziemlich schweren Sachen entledigen. Noch schnell ein paar Fotos vom Zimmer gemacht und dann konnte ich endlich sanft entschlummern:


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