Montag, 25. August 2008

Plattenlädentest - Klappe, die erste

Man sollte ja in Städten, in die man sich begibt, nicht verpassen, die Plattenläden zu begutachten, die da so in der Gegend rumstehen. Gesagt getan, erst kurz im Internet erkundigt, was so die sagenumwobenen Läden der Stadt sind, und es kann losgehen. Lobend erwähnt sei hier die Seite recordjunkie.com, die Plattenläden katalogisiert. Kennt vielleicht außer mir schon jeder, aber ich war begeistert. Ist für Schweden allerdings weitaus detaillierter als für Deutschland.

Erster Stop: Record Hunter


Gut gelegen, direkt am schönen St.Eriksplan und damit gut mit ÖPNV zu erreichen und auch halbwegs in Gehreichweite der SSE. Werde wohl des öfteren mal rüberspazieren, wenn ich zwei Stündchen freihabe. Sollte das aber vielleicht nicht zu oft tun, sonst gebe ich wahrscheinlich ziemlich viel Geld aus. Im Inneren erwartet einen nämlich ein Traum für jeden Musikfan. Ganz viel Auswahl auf ganz wenig Platz und auf vielen CDs hängen Schildern mit persönlichen Empfehlungen der Verkäufer, mit Hinweisen auf Seitenprojekte oder ein "für Fans von...". Der Laden schafft es auf jeden Fall gut, viel Auswahl zu haben und trotzdem noch klein und persönlich zu sein. Auch über die Preise kann man sich nicht beschweren, ganz viele CDs für 10, 8 oder 6 Euro freuen das klamme Portemonaie. Ich habe es lieber gelassen, die günstigen Platten zu zählen, die ich gerne gekauft hätte. Schnäppchenjägers Paradise......



Gekauft habe ich natürlich auch noch was, allerdings keine CDs. Und da muss ich auch die einzigen kleinen Minuspunkte erwähnen. Das Design der Konzertkarten geht mal gar nicht, außerdem konnte ich keine Karten für das Mogwai-Konzert kaufen, weil es da wohl unterschiedliche Ticketsysteme gibt (kennt man ja auch aus Deutschland). Wahrscheinlich ist das Design der Dinger schwedischer Standart, aber das lässt sich ja bestimmt in den nächsten vier Monaten noch rausfinden.....



Fazit: Vor allem für Liebhaber und Sammler ein toller Laden, da auch spleenige Raritäten angeboten werden. Wer also an Oasis-Interview-CDs oder Iron Maiden-Colour-Vinyls interessiert ist, sollte den Laden bei einem Stockholm-Trip nicht missen.

PS: Schräg gegenüber ist ein weiterer Laden, den ich natürlich dann auch noch gemustert habe. "The Beat goes on" ist allerdings ein ziemlich merkwürdiger Laden, der auch weder sortiert ist, noch irgendwie auf spezielle Genres spezialisiert zu sein scheint, noch besonders viel Wert auf sein Kunden zu legen scheint. Allerdings gab es hier vor allem auch relativ aktuelle Platten günstig zu erstehen...

3 Kommentare:

sebastian hat gesagt…

hui. da müssen wir dann wohl mal hin wenn ich dich besuchen komme!

tutjosietut hat gesagt…

ja, dann mal weiter so, ne? currywurst ist dochn guter einstiegum kochen zu lernen ;)
als nächstes kohlrouladen!

tutjosietut hat gesagt…

siehstdumal. ich wollte das natürlic unter dem currywurstbeitrag posten, aaaber, es ist so unübersichtlich hier!